Als Kanufahrer bzw. Kanufahrerin können auch Sie Ihren Beitrag leisten, die Güte der Erholungs- und Freizeitnutzung in Natur und Landschaft sicherzustellen. Hierzu ist es unerlässlich, sich an einige Spielregeln zu halten:

Fahren Sie mit mehreren Personen, sollte die Gruppengröße der Flussbreite entsprechen. Klar, dass auf einem breiteren Fluss eine größere Gruppe Platz hat als auf einem schmalen Fluss.

Vermeiden Sie das Befahren von Uferböschungen, Schilfgürteln und Auenwäldern mit reicher Krautschicht. Bedenken Sie immer, dass Schilfbestände, Seerosen, bewachsene Uferabschnitte und Flachwasserbereiche nicht nur die Heimat von teilweise bedrohten Pflanzenarten sind, sondern auch Brut- und Aufzuchtgebiete vieler Tierarten. Beobachten Sie die Tiere lieber aus einer größeren Entfernung, anstatt sie mit zu geringer Beobachtungsdistanz zu verjagen.

Sind Sie nicht im Rahmen einer organisierten Tour unterwegs, beachten Sie bitte die Befahrungsregeln, die für viele Flüsse gelten.

Bitte verbringen Sie auch die kleine Pause zwischendurch nur auf dafür ausgewiesenen Rastplätzen.

Hinterlassen Sie den Naturerholungsraum Fluss immer so, wie Sie ihn anzutreffen wünschen und entsorgen Sie Ihren Abfall an den dafür vorgesehenen Stellen.

Nehmen Sie auch auf andere Besucher des Flusses Rücksicht. Vermeiden Sie Lärm, da sich dadurch nicht nur Tiere gestört fühlen. Sorgen Sie durch umsichtiges Verhalten dafür, dass alle Gäste ihren Besuch auf und an dem Gewässer genießen können.

Paddeln Sie niemals unter Alkoholeinfluss. Angetrunkene Kanuten gefährden ihre eigene Sicherheit, stören den Naturhaushalt und beeinträchtigen die Akzeptanz des Kanusports nachhaltig.